Montag, 29. Dezember 2008

Alles Hackfresse – oder was?

Starker Tobak. Montags in der Firma, „Biene Frischverliebt“ schwebt offensichtlich unter Drogeneinfluss ins Büro...

der Einsatzleitung.
Sie wirkt aufgekratzt, geradezu euphorisch. Originalton: „Guten Morgen! Wenigstens brauchte ich fünf Tage die Hackfressen nicht sehen...“

Ich fragte sie, ob ihr Spiegel hinüber sei. Darüber hinaus warf ich die Frage nach dem Konsum unerlaubter Substanzen auf.
Natürlich arbeiten wir nicht in einem Mädchen-Pensionat, aber Kollegen mit solchen Bezeichnungen zu belegen – das ist unter Niveau.

„Biene Frischverliebt“ beeilte sich mit der Betonung, dass Anwesende ausgeschlossen seien...

Na, dann bis morgen, alte Hässlette, oder Netzhautpeitsche oder was auch immer. Ich bin gespannt, wie lange das Rauschgift wirkt.

Menschen gibt es, einfach unglaublich...

Sonntag, 28. Dezember 2008

Bin stramm, oder schlingernd auf dem Heimweg!


Es ist Sonntag. Bei knapp drei Grad Celsius, trocken und Sonnenschein sehe ich ihn...

über den Gehweg schlingern.
Eine jämmerliche Gestalt, männlich, ca. 1,70 m groß, Armeestiefel, Hose (camouflage, grau/weiß), grünes Sweatshirt, schwarze Jacke und – sternhagelvoll!
Die blonden, schulterlangen und verfilzten Haare wiegen im Takt zum Schaukelschritt. Er versucht vergebens, eine PET-Bierflasche über die Straße zu kicken. Die am Reißverschluss der Jacke befestigten – ich vermute es handelt sich um drei Plüsch-Schlüsselanhänger – Figuren befinden sich in einer grotesken Kreiselbewegung, als er einen Schritt vor den nächsten setzt.

So ein D.... - ich stehe hier mit meinem Fahrrad und komme nicht gleich weiter. Natürlich einen Plattfuß. Ebenso natürlich am Hinterrad. „Bin Stramm“ kommt derweil schwer atmend näher, verharrt kurz, übergibt sich jedoch nicht und marschiert zielstrebig weiter in Richtung Tankstelle.

Jetzt aber zügig den Reifen flicken, bevor mir der Knabe auf dem Rückweg vor das Fahrrad pendelt.

Zur Mittagszeit stramm, was für ein Leben! In diesem Sinne – prost, Teufel und Großmutter...

Freitag, 26. Dezember 2008

Besinnliche Weihnachtszeit?

Lupinus Lupus Weihnachten 2008

Jedes Jahr dasselbe. Der 24. Dezember rückte unaufhaltsam näher und die Zeit wurde knapp. Natürlich waren noch nicht...

alle Geschenke beschafft. Zudem wollten zahlreiche Weihnachtsfeiern besucht und Selbstgebackenes verkostet werden. Die Gratwanderung bei der Abwägung von Terminzusagen zeigte sich zermürbend. Wo sage ich ab, wem sage ich zu...

Die (vermeintliche) Kränkung enttäuschter Gastgeber in spe war garantiert. Der Angriff auf die Figur konnte kaum erfolgreich abgewehrt werden.

Fest der Liebe und Beschaulichkeit. In diesem Sinne – bis zum nächsten Weihnachtsfest.